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3.3.4.
Feldbeobachtungen auf den Mogoten des Municipio Viñales
Die
meisten im letzten Kapitel aufgeführten Vegetationsformen der Provinz
Pinar del Rio weisen eine starke anthropogene Veränderung auf oder
sind völlig durch Kulturland oder Sekundärvegetation ersetzt
worden. Wenig beeinträchtigt sind die Küstenvegetationen. Aber
auch die Mangroven werden zur Köhlerei genutzt. Dagegen beschreiben
kubanische Wissenschaftler in Gesprächen und die Literatur die Mogoten
als Bereich völlig unberührter Primärvegetation.
Ortsangaben
sind sehr problematisch. Falls in Karten überhaupt topographische
Einheiten mit Namen versehen sind, können sie in unterschiedlichen
Karten voneinander abweichen. Die einzelnen Autoren haben Orte mit verschiedenen
Namen versehen, dies gilt für Literatur und Herbarmaterial. Capitan
Carlos Sierra-Labbarena versuchte die aktuellsten Bezeichnungen mitzuteilen.
Er ist Mitarbeiter von GEOCUBA der amtlichen Stelle, die als einzige Kartenmaterial
produziert und Zugang zu Luftbildaufnahmen hat.
Das
Gelände der Mogoten s.l. ist kaum zugänglich. Für die Kegelkarstberge
ist charakteristisch, daß Felsenwände über hundert Meter,
mehr oder weniger senkrecht, vom Talgrund oder den steilen Hängen
der Jagua-Formation in den Himmel ragen. Trotzdem gibt es einige Pfade,
die einen Aufstieg ermöglichen. Diese Pfade folgen meist Karstgassen,
das sind schmale Einschnitte in den Kalkmassen.
Es
folgt eine Beschreibung der eigenen Exkursionen. (Diese sind in der Karte
im Anhang eingezeichnet.)
Wie
schon oben beschrieben, konnte der ortskundiger Führer am ersten Tag
keinen Weg zum Bereich der Viñales-Formation der Sierra la Guasasa
[22°38’55’’N / 83°42’20’’] finden. Wir verbrachten dadurch den
Tag in einem sehr dichten Wald, der vom Talgrund aus einen Hang, mit durchschnittlich
45° Neigung und ca. 150 m Höhenunterschied, bedeckt. Diese Vegetation
weicht wie oben beschrieben von der Mogotenvegetation ab, dies wird auch
von Lötschert beschrieben.
Beeindruckend war die abweisende Wand der Viñales-Formation mit
ihren Überhängen über der Schuttfläche des oberen Bereiches
der Jagua-Formation.
Die
kleine Sierra la Guasasa bildet den östlichsten Teil der Sierrenkette,
die hauptsächlich von der Sierra de Viñales und der Sierra
del Infierno gebildet wird. Sie ist durch das Polje (Baños) San
Vicente von der übrigen Kette getrennt. Die Straße von Viñales
nach Puerto Esperanza führt durch dieses Tal hindurch. Von dieser
Straße in der Nähe der Cueva del Indios aus führte mich
Capitan Carlos Sierra-Labbarena durch einen kleinen Bereich der Sierra
la Guasasa [22°39’35’’N / 83°42’30’’W] in die Richtung eines Poljes.
Senkrechte Wände umschließen solche Hoyos. Der Weg in das Polje
hinunter wurde vom Capitan an diesem Tag nicht gefunden, obwohl er ihn
früher schon mehrmals gegangen war. Eine Höhle, die eine Art
Fenster ins Polje hat, ermöglichte einen grandiosen Blick in das ackerbaulich
genutzte Hoyo. Dieses Polje hat an der anderen Seite einen Zugang aus einem
Ausläufer (einem großen Polje) des Viñales-Tales. Im
Bereich der Steilwände des Poljes ist die Vegetation üppig, mit
hohen Bäumen, die von Lianen und Epiphyten bedeckt sind. Hier wächst
Tillandsia
usneoides, die ich sonst auf den Mogoten nur ein weiteres Mal vorfand.
Im Wandbereich des Poljes ist die Luftfeuchtigkeit höher. Die übrigen
Bereiche der Viñales-Formation der Sierra la Guasasa sind trockener
als die anderen besuchten Mogotenstandorte. Die Blütezeit der meisten
Arten war hier schon vorbei. Deshalb wurden an diesem Tag nur wenige Arten
gesammelt. Hier stand das einzige blühende Exemplar, der für
die Mogoten Westkubas endemischen Palme Gaussia princeps mit ihrem
tonnenförmigen Stamm. Dieses Exemplar war fast abgestorben, dadurch
konnte zwar die ansehnliche gelbe, 2 m lange, verzweigte Infloreszenz gesammelt
werden, aber diese Pflanze hatte keinen brauchbaren Blattwedel mehr. Auch
die drei Endemiten westkubanischer Mogoten Ceratopyxis verbenaceae,
Bursera
shaferi und Ekmanianthe actinophylla wachsen hier.
Ekmanianthe
actinophylla wird „roble caimán“ genannt, da ihre Rinde wie
Krokodilleder aussieht. Diese Art bildet nur wenige Zentimeter dicke Stämme
aus, wird aber trotzdem über 4 m hoch. Ebenfalls wurden hier die Rankpflanzen
Serjania diversifolia und Passiflorasuberosa gesammelt. (Dieses
Passiflora-Exemplar und ein weiteres wurde nach der „Flora de Cuba“ als
P. heterophylla bestimmt, aber
P. heterophylla wird heute
P. suberosa zugerechnet. Damit wäre P. suberosa sehr
variabel in der Blattgestalt und der Farbe der Früchte und Blüten,
oder die Bestimmung dieser beiden Aufsammlungen ist falsch.) Man hatte
vor den Sierren gewarnt, sie seien zu schwierig zu durchwandern, das hat
sich bestätigt, die Sierra la Guasasa war noch problematischer zu
begehen als die Mogoten s.str..
Eine
Gruppe kleiner Mogoten s.str., die sich nördlich von Viñales
befindet, ist leicht von dort aus zu Fuß erreichbar. Sie besteht
aus den Mogoten: Irena, la Esmeralda und las Puertecitas. Alle drei sind
in ihrer Topographie und in der Vegetation sehr ähnlich. Ihre Gipfel
liegen jeweils bei gut 200 NN. Sie bestehen ausschließlich aus dem
Massenkalk der Viñales-Formation und sie sind verhältnismäßig
leicht zu begehen. Die Felsen sind mit Karren bedeckt und die Scharten
dazwischen sind sehr scharfkantig, sie splittern wenn man seinen Fuß
darauf setzt. Für zwei dieser Kegelkarstberge lag ebenfalls eine Sammelgenehmigung
vor.
Der
Mogote las Puertecitas [22°38’25’’N / 83°42’00’’W] ist 228 m hoch
und auf seinem Gipfelgrad leicht zu begehen. Beim Aufstieg ist eine Zone
zu durchqueren, die dominiert wird von der Fächerpalme Thrinax
morrisii. Es gibt hier halbwilde Schweine. Am Weg gedeiht eine unangenehme
Kletterpflanze, die mit Brennhaaren versehene Platygyne hexandra,
und der Busch Omphalea hypoleuca. Ein steiler Anstieg verhindert,
daß die Schweine weiter vordringen.
Es
öffnet sich eine ca. 20 m lange und 3 bis 4 m breite ebene Fläche,
die von scharfkantigen Felsen umgeben ist. Darauf stockt ein Wäldchen.
Auch hier ist Thrinax morrisii die vorherrschende Pflanze. In der
Mitte der Fläche befindet sich ein 2 m breiter bis 1 m hoher Termitenhügel.
In dieser Karrenwanne existiert ein relativ tiefgründiger, humoser
Boden. Der höchste Baum ist ca. 8 m hoch, Canella winteriana,
deren stark duftende Rinde zur Linderung von Rheuma genutzt wird. Andere
baumartige Bestandteile des Wäldchens sind: Tabebuia calcicola,
Calyptranthus
pallens, Plumeria obtusa und Thouinia trifoliolata.
Auf vielen Holzpflanzen wachsen Orchideen und Tillandsien. Folgende Tillandsien-Arten
wurden hier notiert: T. fasciculata (normale Form), T. balbisiana,
T. bulbosa, T. utriculata und T. recurvata. Den wenig
vorhandene Unterwuchs bilden Thrinax-Jungpflanzen und die an dieser Stelle
häufige Zamia latefoliolata (Aufsammlung von blühenden
männlichen und weiblichen Pflanzen). In der Nähe des Termitenhügels
befindet sich eine horstbildende Rosettenpflanze mit stark bewehrten 1,2
bis 1,8 m langen Blättern. Es handelt sich um eine Furcraea-Art. Da
keine Infloreszenz ausgebildet war, ist eine nähere Bestimmung leider
nicht möglich.
In
der Nähe des Gipfels gibt es einen Bereich der typischen Mogotenvegetation.
Dort klammert sich auf blanken Fels mit dicken Wurzeln Bursera schaferi
fest.
Der
Mogote la Esmeralda [22°38’25’’N / 83°42’20’’W] ist dem vorherigen
sehr ähnlich und mit 213 m nur geringfügig niedriger. Auch hier
wurden die meisten Pflanzen in einem kleinen Wäldchen einer ebenen
Fläche im Gipfelbereich gesammelt. Durch den Deckungsgrad von 100%
ist es sehr schattig und so gibt es wenig Unterwuchs. In diesem Gebiet
wachsen nur wenig Thrinax morrisii. An Baumarten wurde gesammelt:
Trichilia
havanensis, Casearia hirsuta, Picramnia pentandra und
Amyris balsamifera. Auf den Holzpflanzen gab es wieder reichlich
Lianen und Epiphyten: Stigmaphyllon sagraeanum, der Kletterfarn
Polypodium
heterophyllum, Philodendron lacerum und eine andere Philodendron-Art,
Tillandsia fasciculata, T. balbisiana,
T. valenzuelana
und die imposante Oncidium luridum, deren gelbe Blüten an einer
3 m langen Infloreszenz sitzen.
Auf
dem Gipfel des Mogoten befindet sich schroffer Fels ohne nennenswerte Bodenbildung.
Trotzdem wachsen hier Pflanzen, die auch in dem „Wäldchen“ gedeihen.
Zusätzlich gibt es aber die Charakterarten der Mogotenvegetation:
Agave
tubulata, Gaussia princeps, Selenicereus grandiflorus,
Anthurium
spec.. und eine nur auf dem nackten Fels wachsende Tillandsia-Form.
Wahrscheinlich handelt es sich nur um eine Varietät von T. fasciculata,
die Blätter und Hochblätter sind stark beschuppt. Während
die Hochblätter des sterilen Teils der Infloreszenz normal rot gefärbt
sind, ist die Farbe der Brakteen im fertilen Bereich gelb-grün.
Alle
anderen Exkursionen galten dem großen Mogoten del Valle (bei Lehmann
Tumbadero genannt), der von Viñales aus leicht zu Fuß erreichbar
ist. An einem Tag, an dem bürokratische Gründe zur Unterbrechung
der Arbeit zwangen, umwanderte ich diesen Mogoten im Tal. Dort wachsen
unter anderem Pereskia grandiflorus als 3 m hoher Busch mit violetten
Blüten (Kulturpflanze) und Melastomataceen-Büsche am Wegesrand.
Hier handelt es sich um Taxa die auf den Kegelkarstbergen nicht vorkommen.
Dieser Mogote besteht fast ausschließlich aus dem Massenkalk der
Viñales-Formation. Am Mogotenfuß gibt es an der Südseite
Bereiche mit einer Brekzie, die üblicherweise an der Kontaktstelle
zwischen Viñales- und Jagua-Formation vorhanden ist. An der Nordseite
gibt es am Mogotenfuß Stellen mit Jagua-Formation. Karstgassen untergliedern
den Mogote del Valle in viele Kalkkegel. Er ist nur wenig von Höhlen
durchlöchert. Drei verschiedene Pfade wurden zur Durchforschung genutzt.
Auf
der Südseite führt ein oft begangener Pfad [22°37’15’’N /
83°43’00’’W] hinauf zu einer Doline mit einem Radius von gut 10 m.
Dieses Hoyo wurde vor kurzer Zeit noch landwirtschaftlich genutzt. Es ist
eine schwach geneigte Fläche mit gutem Boden. Nur wenige Phanerophyten
wachsen hier z.B. Bambusa vulgaris, Carica papaya L., Roystonea
regia O.F.Cook und
die stark schmerzende Hautreizungen verursachende Comocladia dentataJacq..
Die Fläche stellt heute eine „Minisavanne“ dar, denn der größte
Teil der Vegetation besteht aus einem übermannshohem Gras, zwischen
dem einige Horste einer Sansevierien-Art und Malanga stehen.
Der
Zugang zum Hoyo erfolgt durch einen schmalen Canyon. An dessen senk-rechten
Felswänden viele Pflanzenarten siedeln: Anthurium spec., (diese
Art siedelt immer in Felsspalten) und die Charakterpflanzen der Mogoten
Catopsis
berteroniana und Bombacopsis cubensis. Bombacopsis cubensis
besitzt einen tonnenförmigen Stamm, eine grüne Rinde und ist
laubwerfend.
Der
weitere Aufstieg nach der „Minisavanne“ erfolgte in der Südostflanke
der Dolinenwände. In der steilen Wand gibt es wenig Substrat, aber
ausreichend für eine Vielzahl von Bäumen, die kaum Licht zum
Boden dringen lassen. Dort wuchs ein Baumschwamm auf abgestorbenen Holz.
An Gehölzen wurden Cordia gerascanthus und Adelia ricinella
gesammelt. Hier wächst ein noch nicht bestimmter Baum mit großen,
leuchtend roten Blüten, die von Kolibris besucht werden; bei Verletzung
tritt ein dünnflüssiger, nicht klebriger Saft aus. Über
Gehölze und Felsen wuchert teilweise die Liane Clematis dioica.
Mehrere Farnarten gedeihen prächtig, z.B. Polypodium phyllitides
mit seinen 1 m langen Blattwedeln. An Epiphyten wurde Tillandsia valenzuelana
und T. recurvata gesammelt.
Kurz
vor dem Gipfelbereich gibt es wieder eine ebene Fläche (ca. 100 m²)
mit gutem Boden und einem Waldbestand. Hier erfolgte Holzeinschlag. Nur
ein hoher Baum, Ficus aurea, mit mehr als 10 m ist vorhanden. Drei
8 m hohe und viele kleine Bäume und Büsche, z.B. Picramnia
pentandra, sorgen für Schatten. Es gibt nur wenig Unterwuchs,
wenige Epiphyten, aber viele Lianen. In der Nähe liegt ein schmaler
extrem schattiger Canyon mit 10 m hohen Wänden, in dem nur wenige
schattenverträgliche Pflanzen gedeihen.
Der
Gipfelbereich (höchster Punkt 402 m) ist wiederum mehr oder weniger
blanker Fels. Dort konnten die Gehölze Chiococca alba, Citharexylum
caudatum, Exostema caribaeum, Ekmanianthe actinophylla,
Guettarda
elliptica und G. calcicola, die Liane Serjania diversifolia
und die Palme Gaussia princeps gesammelt werden. Teilweise wachsen
auf den Gehölzen eine Vielzahl von epiphytischen Pflanzen, z.B. Tillandsia
pruinosa.
Es
gibt noch einen zweiten Einstieg [22°36’50’’N / 83°43’45’’W] auf
der Südseite des Mogoten del Valle. Ein steiler Anstieg führt
durch einen Waldbereich mit guter Bodenbildung, mit Humus und Spreu. Der
Weg ist sehr schwierig zu gehen, da er durch die Spreu rutschig ist. Hier
sind viele Bäume höher als 5 m und es existiert ein zweites Stockwerk
mit Büschen und Palmen, wodurch ein Deckungsgrad von 100% erreicht
wird. Es gibt immer wieder Bereiche dazwischen mit blanken Felsen, die
mit Agave tubulata, Bromelien, Opuntia spec. und Selenicereus
grandiflorus bewachsen sind. Im Waldbereich wurden die Gehölze:
Picramnia
reticulata, Casasia calophylla, Savia sessiliflora,
Thouinia
canescens, Eugenia galeata, Ateramnus lucidus und Citharexylum
fruticosum gesammelt. An Rankpflanzen wachsen hier:
Passiflora suberosa
(gleicher Typus wie in der Sierra la Guasasa, der als P. heterophylla
bestimmt war) und eine Pflanze, die im Habitus an Gloriosa rothschildiana
erinnert. Leider hat diese Art noch nicht geblüht und ist so nicht
sicher bestimmbar, es könnte sich um
Bomarea edulis (Tussac.) Herb.
handeln, da diese Art bei Borhidi
für einen solchen Standort aufgelistet ist. Nach einem engen Durchgang
einer kleinen Höhle erreicht man einen bis vor kurzem ursprünglichen
Wald, den man gerade angefangen hat abzuholzen. Es handelt sich um eine
Einsturzdoline. Hier gab es leider nur vegetative Pflanzenteile und so
erfolgte keine Aufsammlung für das Herbar.
Oberhalb
des Wäldchens ist wieder der Bereich der blanken Felsen. Der Felsen
ist sehr unterschiedlich dicht bewachsen mit Deckungsgraden von 0 bis 80%.
Der Deckungsgrad ist nur in Bereichen sehr hoch, die von Bromelien besiedelt
sind: Catopsis berteroniana und die nur auf Felsen wachsende Varietät
von Tillandsia fasciculata. Hier wachsen außerdem Thrinax
morrisii, Gaussia princeps, Agave tubulata, Selenicereus
grandiflorus, Bombacopsis cubensis, Spathelia brittonii,
Passiflora
suberosa (als P. suberosa nach der „Flora de Cuba bestimmt),
Philodendron- und Anthurium-Arten. Spathelia brittonii ist eine
Charakterpflanze der westkubanischen Mogoten, aus der Familie der Rutaceen.
Von weitem sieht sie wie eine Palme mit Farnwedeln aus. Obwohl sehr viele
Exemplare gesehen wurden, konnte keine Pflanze mit Blüten oder Früchten
oder auch nur Resten davon gefunden werden. Die Art hat anscheinend schon
lange (1 Jahr oder mehr) nicht geblüht, denn die rosa bis lila Blütenstände
sollen sehr haltbar sein.
Auf
der Nordseite des Mogoten del Valle gibt es mehrere Möglichkeiten
des Aufstieges. Bei der Umwanderung fiel eine breite Karstgasse als lohnendes
Untersuchungsgebiet auf. Es stellte sich heraus, daß ein schmaler
Durchbruch zu einem kleinen Polje, dem Encenar de Grillo [22°37’30’’N
/ 83°43’50’’W] führt. Es hat etwa einen Durchmesser von 300 m
und ein Bauer nutzt dieses fruchtbare Tal zum Anbau von Mischkulturen.
Zwischen Reihen aus verschiedenen Sorten von Bananen werden andere Feldfrüchte
gepflanzt z.B. Malanga. Nur wenige Bäume mußten dem Pflug nicht
weichen. In das von hohen Karstkegeln umgebene Polje fließt ein kleiner
Bach.
An
den Rändern an der Ost- und Westseite des Poljes fällt das Gelände
flach in Richtung der steilen Kalkfelsen ab. Dort sammelt sich in flachen
Tümpeln Wasser, teilweise handelt es sich auch nur um Sumpfbereiche.
In der Regenzeit sind die Wasserflächen sicher viel stärker ausgeprägt.
Das Wasser frißt Hohlkehlen in die Felswand. In diesem schattigen
und feuchten Bereich wurden an der Ostseite einige Gesteinsproben abgeschlagen.
Viele kleine photoautotrophe Organismen leben auf und in den oberen Schichten
dieser Gesteine. Kleine Laubmoose und kleine foliose Lebermoose (sowohl
Metzgeriales als auch Jungermaniales) kann man unter schwacher Vergrößerung
erkennen. Grünalgen bedecken den Fels und endolithische Blaualgen
leben im Stein. Flechten in unterschiedlichen Farben besiedeln den Fels,
z.B. Lepraria spec. und eine endolithische Porina spec..
Alle diese Organismen tragen durch ihre Lebensvorgänge zur Zersetzung
des Kalksteins bei.
Die
steilen Wände sind dicht bewachsen mit einer Fülle von Arten.
Gesammelt wurde bis in eine Höhe von 2 m; höher wäre zu
beschwerlich gewesen. An der Ostflanke fanden sich: Passiflora suberosa
(als P. suberosa bestimmt), Ekmanianthe actinophylla, Portlandiadaphnioides,
Lantana camara, Rondeletia odorata. Die Westflanke beherbergt:
Anthurium recusatum, Jatropha integerrima,
Tillandsia
flexuosa, T. utriculata, T. setacea,
Oncidium
luridum, Picramnia pentandra. Anthurium recusatum bildet
einen Stamm aus. Diese für Kuba endemische Art besitzt 1m lange gewellte
Blätter. Im etwas höheren Bereich des Westhanges wurden auch
neun verschiedene, abgestorbenes Holz besiedelnde, Pilze gesammelt.
Der
schattige Nordhang beherbergt ganz andere Arten. Viele Farne und Selaginella
spec.
gedeihen hier. Ebenfalls wachsen hier die beiden Gesneriaceen-Arten:
Gesneria
celsioides, mit gelben Blüten und Rhytidophyllum rupincola,
mit orangen Blüten. Beide Arten sind Lokalendemiten und kommen nur
am Fußbereich der Mogoten vor.
Das
Polje weist eine höhere Luftfeuchtigkeit als andere Standorte der
Mogoten auf. Die Felswände im Fußbereich der Mogoten sind immer
feuchter als die höheren Bereiche.
Überwindet
man die Felswand an der Nordseite des Ensenar de Grillo gelangt man in
eine fast unberührte Einsturzdoline. Dieses Hoyo hat einen Durchmesser
von etwa 30 m und ist ringsum von mindestens 100 m hohen senkrechten Felswänden
umgeben. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Die Vegetation ist sehr dicht.
Dieses Hoyo ist landwirtschaftlich nicht nutzbar, da den zentralen Bereich
schroffe bis 40 m hohe Felsen einnehmen. So verbleibt nur ein relativ schmaler
Bereich am Grund der Doline mit Substrat und dorthin gelangt kein Sonnenstrahl. Eine
altere riesige Ceiba pentandra (L.) Gaertn.
mit 20 m Höhe ist die größte Pflanze, die am Dolinenboden
wurzelt, sie war gerade dabei abzusterben und große Baumschwämme
besiedelten den Stamm. Einige andere junge Bäume schießen aus
dem Schatten in die Höhe und sind zum Teil über 10 m hoch, z.B.
Ficus
membranacea und Cecropia peltata. Es gibt auch krautigen Unterwuchs
mit 20% Deckungsgrad. Aber in einem kleinen Bereich deckte eine noch nicht
bestimmte Commelinaceen-Art den Boden zu 100%.
Erklimmt
man den zentralen Felsen findet man sehr unterschiedliche Bereiche vor,
aber charakteristisch ist hier, daß so gut wie kein Substrat vorhanden
ist. Es gibt sehr schattige Stellen, in schmalen canyonartigen Bereichen.
Dort gibt es außer Moosen und kleinen Farnen kaum andere Pflanzen.
Andere Felsbereiche erhalten volle Sonne. Hier gedeiht eine große
Anzahl an Arten: Selenicereus grandiflorus, Agave tubulata,
Rhipsalis
baccifer, Asplenium serratum, Philodendron lacerum und
Peperomia spec.. Eine große Fläche des Felsens überwuchert
Begonia
glabra. Beeindruckend ist die große Trichterbromelie mit über
1 m Durchmesser Vriesea dissitiflora, mit hellgrünen 1 Meter
langen Blättern. Jungpflanzen kann man in der Doline und im Ensenar
de Grillo öfter auf Bäumen und Felsen finden, doch ausgewachsene
blühende und fruchtende Exemplare gibt es nur hier auf diesem Felsturm.
Die Infloreszenzen waren noch etwas knospig, aber die Hochblätter
bleiben wohl auch während der Blüte gelblich grün. Die Infloreszenz
ist 2 m lang, fast aufrecht, einfach verzweigt. Pro Ähre sind 10 bis
15 Blüten angelegt. Es gedeihen hier auch mehrere Gehölzarten.
Auf ihnen wuchsen viele Epiphyten: Farne, Orchideen, eine kleinblättrige
Peperomia
spec. und zahlreiche Bromelien: eine weitere Varietät von Tillandsia
fasciculata, die fast keine Schuppen hat, T. canescens und Guzmania
monostachya.
Allen
besuchten Kegelkarstbergen ist gemeinsam, daß die vielen laubwerfenden
Phanerophyten, z.B. Plumeria emarginata und Bombacopsis cubensis,
gerade dabei waren neue Blätter auszutreiben. Im April geht die trockene
Jahreszeit zu Ende.
Wenige
Kilometer von Viñales entfernt befinden sich flache Hügel aus
Kalkstein, ein Bereich der „Low Mogotes“. Deutlich gebankter Kalk ist hier
anstehendes Gestein, das von einigen Cockpits durchlöchert ist. Auf
diesen Hügeln stockt ein relativ lichter Wald mit über 10 m hohen
Bäumen. Bereiche mit blanken Fels und humoser Boden mit Spreuschicht
wechseln sich ab. Den Unterwuchs bilden Jungpflanzen der Phanerophyten,
Orchideen und Farne, Agave tubulata und Horste von Aechmea nudicaulis
und Hohenbergia penduliflora. Der Grund, warum dieses Gebiet so
interessant ist, ist die Existenz der Reliktpflanze Microcycas calocoma
(Miq.) DC.. Sie wächst
einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen den anderen Bäumen, z.B.
Bursera
simaruba (L.) Sarg.
und Palmen, z.B. Gaussia princeps. Es gab für dieses Gebiet
keine Sammelgenehmigung und deshalb wurden hier keine Pflanzen gesammelt
und so kann über die Artzusammensetzung des Waldes keine weitere Auskunft
gegeben werden. Microcycas calocoma kommt nur in kleinen Arealen
vor und ist für die Provinz Pinar del Rio endemisch. Die Blattwedel
sind ca. 1m lang mit 50 - 80 Fiedern, die bis zu 12 cm lang sind. Der Name
Microcycas ist irreführend, denn die meisten Pflanzen sind ca. 5 m
hoch. Aber es gibt im Areal auch kleine Pflanzen und über 7 m hohe
alte Exemplare, von denen einige zwei Kronen haben. Lötschert
(1956) beschreibt auch 9 m hohe Exemplare. Damit ist die monotypische Microcycas
eine der drei größten rezenten Arten der Cycadaceen. Als andere
Superlative erwähnt LÖTSCHERT die 0,3 mm großen, mit einem
schraubigen Geißelband versehenen, Spermatozoiden; die größten
des Tier- und Pflanzenreiches. Leider hat im Wildbestand kein Exemplar
geblüht. In Viñales gibt es ein altes Exemplar, in einem kleinen
Park, das einen imposanten Fruchtstand (ca. 70 cm lang) hatte. Microcycas
calocoma wächst sowohl auf Kalk als auch auf Sandstein.
Tabelle2:
Auflistung der im Municipio Viñales auf den Mogoten gesammelten
Herbarbelege.
|
Artname
|
Verfasser
|
Familie
|
Angaben
aus Borhidi
|
Herbar-nr.
|
Arbeits-nr.
|
|
|
|
|
|
|
|
Stand-orte
|
|
|
|
Adelia
|
ricinella
|
L.
|
Euphorbiaceae
|
C/5
|
h
|
5
|
00150
|
D.1.16
|
|
Adiantum
|
spec.
|
|
Polypodiaceae
|
O
|
|
|
00239
|
K.2.
2
|
|
Aechmea
|
nudicaulis
|
(L.)Griseb.
|
Bromeliaceae
|
X
|
g
|
2
|
00270
|
L.1.10
|
|
Agave
|
tubulata
|
Trel.
|
Agavaceae
|
K!
|
b/1
|
5
|
00290
|
M.1.20
|
|
Amyrisbalsamifera
|
L.
|
Rutaceae
|
D/5
|
m
|
2
|
00121
|
C.1.
3
|
|
Anthurium
|
recusatum
|
Schott
|
Araceae
|
T
|
f
|
3
|
00176
|
F.1.
1
|
|
Anthurium
|
venosum
|
Griseb.
|
Araceae
|
T
|
a/9
|
4
|
00156
|
D.1.22
|
|
Asplenium
|
serratum
|
L.
|
Aspleniaceae
|
O
|
r
|
2
|
00218
|
H.1.
5
|
|
Aspleniumtrichemanus-
dentatum
|
L.
|
Aspleniaceae
|
O
|
n
|
0
|
00125
|
C.1.
7
|
|
Ateramnus
|
lucidus
|
Sw.
|
Euphorbiaceae
|
C/4
|
l
|
4
|
00280
|
M.1.10
|
|
Begonia
|
glabra
|
Aubl.
|
Begoniaceae
|
O
|
p
|
0
|
00214
|
H.1.
1
|
|
Bombacopsis
|
cubensis
|
Robins.
|
Bombacaceae
|
C/3
|
d
|
5
|
00158
|
D.1.24
|
|
Bursera
|
shaferi
|
(Br.&Wils.)Urb.
|
Burseraceae
|
C
|
a/9
|
0
|
00117
|
B.1.11
|
|
Bursera
|
shaferii
|
(Br.&Wils.)Urb.
|
Burseraceae
|
C
|
a/9
|
0
|
00209
|
G.1.
4
|
|
Calyptranthes
|
pallens
|
(Poir.)Griseb.
|
Myrtaceae
|
D
|
|
0
|
00108
|
B.1.
3
|
|
Canella
|
winteriana
|
(L.)Gaertn.
|
Canellaceae
|
C/4
|
k
|
0
|
00115
|
B.1.
9
|
|
Capraria
|
biflora
|
L.
|
Scrophulariaceae
|
O
|
p
|
0
|
00105
|
A.2.
2
|
|
Casasia
|
calophylla
|
A.Rich.
|
Rubiaceae
|
B/4
|
f
|
2
|
00273
|
M.1.
3
|
|
Casearia
|
hirsuta
|
Sw.
|
Flacourtiaceae
|
C/4
|
n
|
2
|
00119
|
C.1.
1
|
|
Casearia
|
hirsuta
|
Sw.
|
Flacourtiaceae
|
C/4
|
n
|
2
|
00124
|
C.1.
6
|
|
Catopsisberteroniana
|
(Schult.)Mez
|
Bromeliaceae
|
X
|
p
|
2
|
00287
|
M.1.17
|
|
Catopsisberteroniana
|
(Schult.)Mez
|
Bromeliaceae
|
X
|
p
|
2
|
00155
|
D.1.21
|
|
Cecropia
|
peltata
|
L.
|
Moraceae
|
B/2
|
p
|
0
|
00268
|
L.1.
8
|
|
Ceratopyxisverbenacea
|
(Griseb.)Hook.f.
|
Rubiaceae
|
D/5
|
a/9
|
5
|
00207
|
G.1.
2
|
|
Chiococca
|
alba
|
(L.)Hitchc.
|
Rubiaceae
|
J
|
p
|
0
|
00159
|
E.1.
1
|
|
Citharexylumfruticosum
|
L.
|
Verbenaceae
|
D/5
|
h
|
0
|
00260
|
M.1.11
|
|
Citharexylum
|
caudatum
|
L.
|
Verbenaceae
|
B/4
|
l
|
3
|
00160
|
E.1.
2
|
|
Citharexylum
|
caudatum
|
L.
|
Verbenaceae
|
B/4
|
l
|
3
|
00164
|
E.1.
6
|
|
Clematis
|
dioica
|
L.
|
Ranunculaceae
|
J
|
p
|
0
|
00142
|
D.1.
8
|
|
Cordiagerascanthus
|
L.
|
Boraginaceae
|
B/4
|
n
|
2
|
00137
|
D.1.
3
|
|
Ekmaniantheactinophylla
|
(Griseb.)Urb.
|
Bignoniaceae
|
B/4
|
a/9
|
2
|
00179
|
F.1.
4
|
|
Ekmaniantheactinophylla
|
(Griseb.)Urb.
|
Bignoniaceae
|
B/4
|
a/9
|
2
|
00173
|
E.2.15
|
|
Eugenia
|
galeata
|
Urb.
|
Myrtaceae
|
D/5
|
a/9
|
5
|
00279
|
M.1.
9
|
|
Exostema
|
caribaeum
|
(Jacq.)Roem&
Schult
|
Rubiaceae
|
C/5
|
l
|
0
|
00162
|
E.1.
4
|
|
Ficusmembranacea
|
C.Wright
|
Moraceae
|
B/2
|
g
|
0
|
00265
|
L.1.
5
|
|
Furcraea
|
spec.
|
|
Agavaceae
|
K!
|
|
0
|
00116
|
B.
1.10
|
|
Gaussia
|
princeps
|
Wedl.
|
Arecaceae
|
G
|
a/9
|
5
|
00206
|
G.1.
1
|
|
Gesneria
|
celsioides
|
(Griseb.)Bhidi
|
Gesneriaceae
|
V
|
a/9
|
2
|
00187
|
F.1.12
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Artname
|
|
Verfasser
|
Familie
|
Angaben
aus Borhidi
|
Herbar-nr.
|
Arbeits-nr.
|
|
|
|
|
|
|
|
Standorte
|
|
|
|
Guettarda
|
calcicola
|
Britt.
|
Rubiaceae
|
C/5
|
d
|
4
|
00166
|
E.1.
8
|
|
Guettarda
|
calyptrata
|
A.Rich.
|
Rubiaceae
|
C/4
|
f
|
0
|
00165
|
E.1.
7
|
|
Guettarda
|
elliptica
|
(Sw.)Rothm.
|
Rubiaceae
|
C/5
|
n
|
0
|
00165
|
E.1.
5
|
|
Guettarda
|
elliptica
|
(Sw.)Rothm.
|
Rubiaceae
|
C/5
|
n
|
0
|
00165
|
E.1.
5
|
|
Guzmaniamonostachya
|
(L.)Rusby
|
Bromeliaceae
|
X
|
m
|
2
|
00216
|
H.1.
3
|
|
Hohenbergiapenduliflora
|
(A.Rich.)
Mez.
|
Bromeliaceae
|
X
|
g
|
3
|
00105
|
A.3.
1
|
|
Jatrophaintegerrima
|
Jacq.
|
Euphorbiaceae
|
D/4
|
p
|
0
|
00186
|
F.1.11
|
|
Lantana
|
camara
|
L.
|
Verbenaceae
|
E/5
|
p
|
0
|
00182
|
F.1.
7
|
|
Omphalea
|
hypoleuca
|
Griseb.
|
Euphorbiaceae
|
C/3
|
a/9
|
5
|
00111
|
B.1.
5
|
|
Oncidium
|
luridum
|
Lindl.
|
Orchideaceae
|
U
|
p
|
0
|
00120
|
C.1.
2
|
|
Passiflora
|
suberosa
|
L.
|
Passifloraceae
|
T
|
p
|
2
|
00103
|
A.2.
1
|
|
Passiflora
|
suberosa
|
L.
|
Passifloraceae
|
T
|
p
|
2
|
00178
|
F.1.
3
|
|
Passiflora
|
suberosa
|
L.
|
Passifloraceae
|
T
|
p
|
2
|
00286
|
M.1.16
|
|
Passiflorasuberosa
(heterophylla)
|
L.
|
Passifloraceae
|
T
|
|
|
00210
|
G.1.
6
|
|
Passiflorasuberosa
(heterophylla)
|
L.
|
Passifloraceae
|
T
|
|
|
00274
|
M.1.
4
|
|
Pereskiagrandiflorus
|
(Haw.)Kunt.
|
Cactaceae
|
E!
|
|
0
|
00195
|
F.2.20
|
|
Pharus
|
glaber
|
H.B.K.
|
Poaceae
|
O
|
p
|
0
|
00102
|
A.1.
2
|
|
Philodendron
|
lacerum
|
Schott
|
Araceae
|
T
|
g
|
3
|
00128
|
C.1.10
|
|
Picramnia
|
pentandra
|
Sw.
|
Simarubaceae
|
C/5
|
h
|
3
|
00130
|
C.1.12
|
|
Picramnia
|
pentandra
|
Sw.
|
Simarubaceae
|
C/5
|
h
|
3
|
00169
|
E.1.
11
|
|
Picramnia
|
pentandra
|
Sw.
|
Simarubaceae
|
C/5
|
h
|
3
|
00243
|
K.1.
6
|
|
Picramnia
|
reticulata
|
Griseb.
|
Simarubaceae
|
D
|
|
|
00272
|
M.1.
2
|
|
Pithecocteniumechinatum
|
(Aubl.)K.Schum
|
Bignoniaceae
|
J
|
p
|
2
|
00101
|
A.
1. 1
|
|
Platygyne
|
hexandra
|
(Jacq.)Muell.-Arg.
|
Euphorbiaceae
|
J
|
f
|
2
|
00107
|
B.1.
2
|
|
Plumeriaemarginata
|
Griseb.
|
Apocynaceae
|
D/3
|
d
|
5
|
00112
|
B.1.
6
|
|
Polypodium
heterophyllum
|
L.
|
Polypodiaceae
|
U
|
p
|
2
|
00122
|
C.1.
4
|
|
Polypodium
|
phyllitides
|
L.
|
Polypodiaceae
|
U
|
p
|
2
|
00143
|
D.1.
9
|
|
Portlandiadaphnioides
|
Graham
|
Rubiaceae
|
E/3
|
f
|
2
|
00180
|
F.1.
5
|
|
Rhipsalis
|
baccifera
|
(L.)Stearn
|
Cactaceae
|
X
|
p
|
3
|
00219
|
H.1.
6
|
|
Rhytidophyllum
rupincola
|
Urb.
|
Gesneriaceae
|
V
|
a/9
|
0
|
00188
|
F.1.13
|
|
Rondeletia
|
odorata
|
Jacq.
|
Rubiaceae
|
E/5
|
d
|
3
|
00183
|
F.1.
8
|
|
Saviasessiliflora
|
Britt.
|
Euphorbiaceae
|
C/5
|
h
|
3
|
00277
|
M.1.
6
|
|
Serjaniadiversifolia
|
(Jacq.)Radlk.
|
Sapindaceae
|
J
|
m
|
2
|
00208
|
G.1.
3
|
|
Spathelia
|
brittonii
|
P.Wils
|
Rutaceae
|
H
|
a/9
|
5
|
00285
|
M.1.15
|
|
Stigmaphyllon
sagraeanum
|
A.Juss
|
Malpigiaceae
|
J
|
I
|
0
|
00126
|
C.1.
8
|
|
Stigmaphyllon
sagraeanum
|
A.Juss
|
Malpigiaceae
|
J
|
I
|
0
|
00129
|
C.1.11
|
|
Stigmaphyllon
sagraeanum
|
A.Juss
|
Malpigiaceae
|
J
|
I
|
0
|
00174
|
E.1.16
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Artname
|
|
Verfasser
|
Familie
|
Angaben
aus Borhidi
|
Herbar-nr.
|
Arbeits-nr.
|
|
|
|
|
|
|
|
Standorte
|
|
|
|
Tabebuia
|
calcicola
|
Britton
|
Bignoniaceae
|
D
|
b/1
|
0
|
00106
|
B.1.
1
|
|
Thouinia
|
nervosa
|
Griseb.
|
Sapindaceae
|
C/4
|
g
|
2
|
00114
|
B.1.
8
|
|
Thouinia
|
canescens
|
Radlk.
|
Sapindaceae
|
|
b/1
|
|
00277
|
M.1.
7
|
|
Thrinax
|
morrisii
|
Wendl.
|
Arecaceae
|
H
|
d
|
5
|
00289
|
M.1.19
|
|
Tillandsia
|
balbisiana
|
Sch.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
0
|
00132
|
C.1.14
|
|
Tillandsia
|
bulbosa
|
Hook.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
3
|
00109
|
B.1.
4
|
|
Tillandsia
|
canescens
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
g
|
2
|
00222
|
H.1.
9
|
|
Tillandsiacapitata
ssp.capitata
|
Griseb.
|
Bromeliaceae
|
X
|
z
|
4
|
00291
|
M.1.21
|
|
Tillandsiafasciculata
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
4
|
00123
|
C.1.5
|
|
Tillandsiafasciculata
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
4
|
00134
|
C.1.16
|
|
Tillandsiafasciculata
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
4
|
00266
|
L.1.
6
|
|
Tillandsiafasciculata
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
4
|
00267
|
L.1.
7
|
|
Tillandsia
|
flexuosa
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
2
|
00196
|
F.2.21
|
|
Tillandsia
|
pruinosa
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
2
|
00172
|
E.1.14
|
|
Tillandsia
|
recurvata
|
L.
|
Bromeliaceae
|
X
|
p
|
2
|
00146
|
D.1.12
|
|
Tillandsia
|
setacea
|
Sw.
|
Bromeliaceae
|
X
|
p
|
(?)
|
00244
|
K.1.
7
|
|
Tillandsia
|
usneoides
|
L.
|
Bromeliaceae
|
X
|
p
|
4
|
00213
|
G.1.
9
|
|
Tillandsia
|
utriculata
|
L.
|
Bromeliaceae
|
X
|
|
0
|
00198
|
F.1.23
|
|
Tillandsiavalenzuelana
|
A.Rich.
|
Bromeliaceae
|
X
|
n
|
3
|
00141
|
D.1.
7
|
|
Trichiliahavanensis
|
Jacq.
|
Meliaceae
|
D/5
|
|
0
|
00133
|
C.1.15
|
|
Urera
|
baccifera
|
Wedd.
|
Urticaceae
|
M
|
o
|
0
|
00192
|
F.1.17
|
|
Vriesea<
| |